Die häufigste Krankheiten bei Hunden

Er ist des Menschen bester Freund. Geht es ihm nicht gut, so leiden die Besitzer meist genauso, wie der Hund. Doch welche verschiedenen Krankheiten können bei einem Hund auftreten und was kann man tun, wenn es dem Vierbeiner nicht gut geht?

Allergien

Genau wie bei dem Menschen, können Hunde unter Allergien leiden. Ein häufiges Anzeichen hierfür ist ein ständiges Kratzen und Hautrötungen. Die Zahl dieser Erkrankungen ist in den vergangen Jahren gestiegen. Bei einer Allergie unterscheidet man zwischen dem direkten und indirekten Kontakt.

Verschiedene Bestandteile im Futter gehören in die Rubrik “indirekter Kontakt”. Häufig sind dies diverse Getreidesorten, wie zum Beispiel Weizen. Mit einer solchen Allergie lässt sich gut leben, denn der Hundebesitzer muss lediglich beim Kauf des Futters darauf achten, dass der allergieauslösende Stoff nicht enthalten ist.

Entzündungen der Ohren

Bakterien sind dafür verantwortlich, dass sich die Ohren der Hunde häufig entzünden. Vor allem Rassen mit langen Ohren kämpfen häufig mit dieser Krankheit. Das Tier verhält sich dann sehr auffällig und schüttelt ständig den Kopf oder hält diesen in einer Schieflage. Der Gang zum Tierarzt lässt sich bei einer Uhrentzündung nicht vermeiden, da die Krankheit nur mit entsprechenden Tropfen behandelt werden sollte.

Flöhe und Zecken

Hunde sind dafür bekannt, durch die Wälder, Büsche und durch Gestrüpp zu streifen. Für Zecken und Flöhe sind die Tiere ein beliebtes Ziel. Kratzt und beißt sich der Hund sehr häufig, ist dies meist ein Anzeichen für den Flohbefall. Mit Medikamenten und Flohhalsbändern kann man die Plagegeister schnell wieder loswerden.

Bei Zecken besteht auch bei Hunden die Gefahr, dass sie gefährliche Krankheiten, wie Borreliose und FSME, übertragen können. Wenn eine Zecke entdeckt wurde, sollte diese mit einer speziellen Zuckerzange umgehend entfernt werden.

Würmer

Um den Hund vor einem Befall von Würmern zu schützen, sollte er mindestens zweimal im Jahr mit einer Wurmkur behandelt werden. Diese häufig auftretende Hundekrankheit führt dazu, dass das Tier geschwächt ist und an einer Unterernährung leidet. Die Würmer können manchmal auch auf den Menschen übertragen werden.

Grauer Star

Besonders ältere Hunde leiden unter einer gräulichen Trübung des Auges, die als “Grauer Star” bezeichnet wird. Häufig werden die betroffenen Tier operiert um die Sehkraft wieder herzustellen. Manchmal reicht es auch aus, wenn die auslösende Grunderkrankung behandelt wird.

Zwingerhusten

Erkrankt ein Hund an Husten, so wurde diese durch eine Tröpfcheninfektion übertragen. Die Symptome äußern sich nicht nur durch Husten sondern auch durch Probleme bei der Atmung und einer laufenden Nase. Vergeht die Krankheit nicht nach einigen Tagen von allein oder es kommt Fieber hinzu, sollte der Vierbeiner von einem Tierarzt behandelt werden.

Magendrehung

Eine Magendrehung ist bei Hundebesitzern eine sehr gefürchtete Krankheit. Wie der Name schon sagt, dreht sich der Magen des Tieres einmal komplett um. Die Speiseröhre, Adern und der Darmeingang werden hierbei abgeschnürt. Wird der Hund nicht innerhalb von wenigen Stunden operiert, führt eine Magendrehung meist zum Tod.

Dem Hund sollten daher immer nur kleine Mahlzeiten verabreicht werden. Weiterhin sollte nach der Nahrungsaufnahme erst einige Zeit in Ruhe verbracht werden um einer Magendrehung vorzubeugen.